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  Die Parzelle liegt auf dem Bruderholz, inmitten einer ruhigen Wohngegend eingebettet in einen parkähnlichen Baumbestand.

Mit der verschachtelten Gebäudeform wird einerseits eine Verzahnung zwischen den Wohnungen und dem Grünraum angestrebt, andererseits das Volumen in seiner Größe gebrochen.
 
Dank der verwinkelten Gebäudeform
fügt sich das Haus optimal in
die Umgebung ein und geht eine
dynamische Beziehung mit
dem Grünraum ein. Die Wohnungen
mit den zugehörigen Loggien
ragen in den Garten vor und bieten so
einen weiten Ausblick.
Die Gebäudeform bricht auch
das Volumen in seiner Grösse.
Die beiden Baukörper wirken wie ein
Ensemble kleiner Einzelhäuser,
die dem Massstab anderer
Einfamilienhäuser entsprechen.
 
  Das aus zwei Baukörpern bestehende
Gebäudeensemble wird behutsam
in die bestehende Topografie gesetzt,
sodass dass der Terrainverlauf und
die Umgebung ihren ursprünglichen
Charakter behalten. Im Süden
bleibt ein grosser, durchgängiger
Gartenbereich bestehen.
Alle Wohnungen orientieren sich
zu diesem Garten und
öffnen sich gegen Süden.
 
Ein heller Sockel und durchgehende Brüstungbänder
binden das verwinkelte Gebäude zu einer Einheit zusammen
und gliedern mit den grossen Fensteröffnungen
die Fassaden. Ein mineralischer Putz mit einer fein
gerillten Oberfläche verleiht den Fassadenflächen
eine textile Erscheinung. Das Spiel zwischen
textiler Leichtigkeit und massiver Brüstung
unterstreicht die klassische Dreiteiligkeit der Fassade.
Filigrane Geländer und schmale Metallzargen
unterstützen das Fassadenkonzept.

Fotos: © Roman Weyeneth
 

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