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  Situation Die Bauparzellen befinden sich am südlichen Rand der Gemeinde Oberwil in einem Wohnquartier, das im Osten an den Wald gegen das Bruderholz und im Süden an eine unbebaute Landwirtschaftsfläche grenzt, welche die Siedlungsgrenze gegen Therwil markiert. Die lärmintensive Therwilerstrasse ist eine der Hauptachsen der Siedlung und verläuft an der Ostgrenze des Grundstücks. Zahlreiche Einfamilienhäuser bilden das Bebauungsmuster der Gemeinde Oberwil und auch der näheren Umgebung der Parzellen. Die Parzellen selbst wurden um 1980 mit vier von sechs vorgesehenen
grossen Mehrfamilienhäusern überbaut.

Situation  
Grundrisstypologien Innenperspektive Städtebauliches Konzept Die beiden vorgeschlagenen Baukörper übernehmen in ihrer Grundrissform und volumetrischen Entwicklung wichtige Merkmale der bestehenden Bebauung wie die bananenförmige Grundrissentwicklung und die dadurch in die Tiefe gestaffelten Fassaden. Gegen Osten wird auf die Klein- massstäblichkeit der angrenzenden Ein-familienhaussiedlung mit der Setzung des kürzeren, viergeschossigen Gebäudes F reagiert.  
  Grundrisse EG   Fassade
Schnitt Auch der Kopf des grössten Gebäudes der Siedlung, des neuen Gebäudekörpers E präsentiert sich gegen die Langegasse um ein Geschoss niedriger als in seiner übrigen Ausdehnung und nimmt sich gegenüber den angrenzenden Klein-bauten zurück. Es entwickelt sich entlang der Südgrenze des Grundstücks und vervollständigt das städtebauliche Muster der Gesamtanlage. Gebäude E setzt einen Schlussstrich unter die Siedlung und markiert die Demarkations-linie zwischen besiedeltem Gebiet und Kulturland.  

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